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Jetzt gibt’s was ...

... auf den Löffel 

Wann starte ich mit der Beikost?

Frühestens nach dem 4. und spätestens nach dem 6. Monat sollten Sie Ihrem Baby zusätzlich zum Stillen oder zur Milchnahrung Beikost anbieten. Denn in diesem Alter wird es in rasantem Tempo immer aktiver und braucht mehr Energie, um seinem Bewegungsdrang nachzukommen.

Wann genau ein Baby bereit ist für die erste Beikost, ist individuell erschieden. Verlassen Sie sich am besten auf Ihre persönliche Einschätzung.

Deutliche Anzeichen sind:

  • Es hat großen Appetit und möchte häufi ger gestillt werden.
  • Es schaut neugierig auf das Essen der Großen.
  • Es greift nach dem Löffel.
  • Es kann das Köpfchen allein halten und mit Unterstützung sitzen.
  • Es steckt Dinge in den Mund, um sie zu erforschen.

Sollten Sie mehrere dieser Anzeichen bei Ihrem Baby beobachten, können Sie mit der Beikost beginnen und Monat für Monat je eine Still bzw. Milchmahlzeit pro Tag ersetzen.

Babys Ernährungsplan für den Beikoststart

1. Beikostmahlzeit: das Menü am Mittag

Frühestens nach dem 4. Monat empfehlen Ernährungsexperten als erste Beikost eine reine Gemüsemahlzeit am Mittag, z. B. Karotten. Füttern Sie in der ersten Woche am besten nur eine Gemüsesorte, damit sich Ihr Baby zunächst an das Essen vom Löffel gewöhnen kann: Anfangs isst es möglicherweise nur 2 bis 3 Teelöffel. Mit jedem Tag wird Ihr Kind aber ein paar Löffel mehr schaffen.

Etwa ab der zweiten Woche können Sie das gefütterte Gemüse mit Kartoffeln ergänzen und eine weitere Woche später einen Gemüse-Kartoffel- Fleisch-Brei mit etwas Rapsöl anbieten (z. B. Alete Karotten mit Kartoffeln & Huhn). Einmal pro Woche ist Fisch eine gesunde Alternative zu Fleisch. Für alle Schritte zum Beikostaufbau gibt es feinpüriertes Gemüse verzehrfertig zu kaufen, falls Sie die Mahlzeiten nicht selbst zubereiten.

2. Beikostmahlzeit: der Milch- & Getreidebrei am Abend

Ab dem 6. Monat verbraucht Ihr Baby mehr Energie und benötigt mehr Nährstoffe, um satt zu werden und sich gesund zu entwickeln. Ernährungsexperten empfehlen deshalb einen Milch- & Getreidebrei, der üblicherweise am Abend gefüttert wird. Sehr beliebt sind Grießbreie, die Sie verzehrfertig oder zum Anrühren kaufen können, falls Sie den Brei nicht selbst frisch zubereiten.

Es gibt zwei Möglichkeiten, den Milch- & Getreidebrei zuzubereiten:

  • Getreidebrei + Vollmilch oder Folgemilch
  • Milchbrei + Wasser (im Milchbrei ist die Folgemilch bereits enthalten)

Für beide Varianten finden Sie im Babyregal Produkte, die mit wertvollen Zutaten speziell auf Babys empfindliche Verdauung abgestimmt sind. Besonders empfehlenswert sind Produkte mit Jodzusatz und ohne Zuckerzusatz. Mit püriertem Frischobst oder Fruchtpüree aus dem Gläschen können Sie den Brei variieren.

3.Beikostmahlzeit: der Frucht & Getreidebrei am Nachmittag

Ab dem 7. Monat können Sie Ihrem Baby eine weitere Mahlzeit vom Löffel anbieten. Dafür eignen sich besonders Frucht & Getreidebreie, die Sie verzehrfertig im Gläschen erhalten und natürlich auch selbst frisch zubereiten können.

Der Frucht & Getreidebrei wird üblicherweise am Nachmittag gefüttert und ohne Milch zubereitet. Neben fein püriertem Obst wird dem Getreide noch ein wenig Rapsöl hinzugefügt.

Drei wichtige Fragen zum Beikoststart Ab wann biete ich Getränke an?

Experten empfehlen, dem Baby zu jeder Beikostmahlzeit ein Getränk anzubieten, am besten zuckerfreie, säurearme Getränke wie stilles Mineralwasser, ungesüßte Babytees und stark verdünnte Säfte (z. B. Alete Frucht & Mineral). Wenn Sie drei Still- bzw. Milchmahlzeiten vollständig durch Beikost ersetzen, benötigt das Baby pro Tag ca. 250 ml Flüssigkeit zusätzlich.

Wie wirkt sich Beikost auf die Verdauung aus?

Durch die Nahrungsumstellung verändert sich der Stuhl des Babys, denn die neuen Zutaten beeinfl ussen auch seine Verdauung. Während Karotten und Bananen den Stuhl festigen, wirken Äpfel, Birnen und Dörrpfl aumen auflockernd. Muttermilch spielt auch mit der Einführung von Beikost noch immer eine wichtige Rolle in der Ernährung Ihres Babys, denn sie unterstützt den Aufbau einer verdauungsfördernden Darmflora.

Muss ich bei Allergierisiko auf bestimmte Lebensmittel verzichten?

Neueste Studien zeigen, dass sich der kleine Organismus zwischen dem 5. und 8. Lebensmonat besonders gut an neue Bestandteile aus der Nahrung gewöhnen kann. Das gilt auch für allergiegefährdete Babys, denn ein vielfältiges Angebot an gesunden Zutaten in der Beikost „trainiert“ die Bereitschaft des kindlichen Immunsystems, neue Lebensmittel zu akzeptieren. Bei nachgewiesener Lebensmittelallergie lassen Sie sich bitte ausführlich von Ihrem Kinderarzt beraten.

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