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    Von den Veränderungen des Körpers während der Schwangerschaft, Geburt bis zum 1. Lebensjahr des Neugeborenen.
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Zeit für mehr?

Stillen und Beikost

Stillen tut Ihrem Baby gut. Vor allem die Neugeborenenmilch, das Kolostum, ist sehr wichtig und wertvoll für Babys Entwicklung. Es liefert wertvolle Proteine, Enzyme, Vitamine, Mineralien, Aminosäuren und Antikörper, legt den Grundstein des Immunsystems und bereitet den Verdauungsapparat optimal auf die nachfolgende Ernährung vor. In den ersten zwei Stunden, aber auch 48 bzw. 72 Stunden nach der Geburt ist die Produktion des Milchbildungshormons Prolaktin besonders hoch. Die Milch „schießt ein“. Diese Zeitpunkte bieten sich optimal als Einstieg ins erfolgreiche Stillen an. Lassen Sie sich von Ihrer Hebamme verschiedene Stillpositionen zeigen und entscheiden Sie sich anschließend für die für Sie und Ihr Baby optimale Stillposition.

Die Nachfrage regelt das Angebot

Während der ersten Tage sollten Sie Ihr Kind in immer kürzeren Intervallen trinken lassen. Als Faustregel gelten vier Mal innerhalb der ersten 24 Stunden, danach etwa sechs bis acht Mal und am dritten Tag bis zu zehn Mal. Wenn Sie Ihr Kind in den ersten Tagen bzw. Wochen immer dann trinken lassen, wenn es danach verlangt, kann sich Ihr Körper auf die notwendige Milchproduktion einstellen.

Für einige Frauen stellen die Wachstumsschübe, die ein Baby um den achten Lebenstag, nach etwa fünf Wochen und dann wieder mit etwa drei bzw. sechs Monaten hat, ein Problem dar. In dieser Zeit sollten Sie Ihr Kind einfach häufi ger anlegen – so kann sich die Milchproduktion wieder regulieren.

Tipps zur Milchregulation

Wenn Sie Ihr Baby stillen, ist es besonders wichtig, dass Sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen! Am einfachsten ist es, wenn Sie sich zu jeder Stillmahlzeit ein großes Glas Wasser oder Saft bereitstellen und dieses austrinken! Malzkaffee, Malzbier oder spezielle Stilltees wirken milchfördernd. Manche Mütter schwören auch auf ein Gläschen Sekt. Dieses sollte allerdings direkt nach dem Stillen getrunken werden. Salbei- und Pfefferminztees wirken milchhemmend. Besonders wichtig: Versuchen Sie, sich zwischendurch eine Pause zu gönnen und zu entspannen! Je entspannter Sie sind, umso besser funktioniert die Milchproduktion.

Zeit für Beikost!

Vorneweg sei eines klar gestellt: Den einen richtigen Zeitpunkt für den Beginn mit Beikost gibt es nicht. So Ihnen Ihr Kinderarzt nichts anderes empfi ehlt, sollten Sie sich diesbezüglich auf Ihren Mutterinstinkt und Babys Hungergefühl verlassen! Die meisten Mütter beginnen die Ernährung Ihres Kindes ab dem sechsten Monat durch kindgerechte Beikost zu ergänzen. Sie können aber auch schon früher beginnen, Ihr Kind feste Nahrung kosten zu lassen. Wenn Ihnen Ihr Kind neugierig beim Essen zusieht, nach Ihrer Nahrung greift und diese in den Mund stecken möchte, Bereitschaft zum Kauen zeigt oder auch an der Brust einfach nicht mehr satt zu werden scheint, ist der richtige Zeitpunkt auf alle Fälle gekommen. Beginnen Sie langsam mit Gemüse und Obst. Nicht alle Babys bestehen auf Breikost, manchen ist es sogar lieber, wenn sie zum Beispiel Erdäpfel nur mit der Gabel zerdrückt kosten können.

Haben Sie gewusst, ...
... dass es ein Irrglaube ist, dass Babys Gemüse nicht mehr so gerne essen, wenn sie Obst gekostet haben. Muttermilch ist viel süßer als Obst.

Verträgt Ihr Kind Gemüse und Obst, können Sie seinen Speiseplan durch Getreideprodukte, Reis und Fleisch ergänzen.

Richten Sie sich bei der Ergänzung bzw. Umstellung der Ernährung Ihres Kindes nach dessen Vorlieben und Wünschen. Es ist nicht so wichtig, dass Ihr Kind von Anfang an sehr abwechslungsreich isst, wichtig ist, dass es Freude am Essen hat. Das gilt übrigens auch für die „Tischmanieren“: Wenn Ihr Kind lieber mit den Fingern essen will, dann lassen Sie es! Auch das Essen mit dem Löffel ist eine Fähigkeit, die erst erlernt werden muss. 

Tipp
Wenn Sie auf fertige Beikost aus dem Supermarktregal zurückgreifen, sollten Sie anfangs auf die Bezeichnung „A“ achten. Diese Gläschen enthalten nur allergenarme Zutaten und maximal drei verschiedene Rohstoffe.

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