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    Von den Veränderungen des Körpers während der Schwangerschaft, Geburt bis zum 1. Lebensjahr des Neugeborenen.
    Informationen, Tipps, Alltag mit dem Baby Aus einer Partnerschaft wird eine Familie.

Zeit zum Baden

Baby & Eltern quietschvergnügt

Das Baden ist für frischgebackene Eltern anfangs nicht nur Herausforderung, sondern auch Nervenprobe. Alles nass und glitschig – da kann einem die Situation mitsamt dem Nachwuchs schon einmal entgleiten ...

Die meisten Babys fühlen sich im warmen Badewasser sehr wohl. Umso mehr Spaß kann das gemeinsame Badeerlebnis machen. Nachfolgend finden Sie einige Badetipps, damit dem ungetrübten gemeinsamen Badevergnügen nichts mehr im Wege steht.

Wanne oder Eimer?

Vor dem ersten Bad steht die grundlegende Entscheidung an, wo Sie Ihr Baby hinkünftig waschen möchten: in der normalen Babywanne, im Handwaschbecken oder in einer eigenen Babybadewanne oder einem Badeeimer. Das Baby in der großen Badewanne zu baden ist relativ unpraktisch. Sie müssen sich entweder neben der Wanne niederknien und über den Rand greifen oder über die Wanne gebeugt stehen. Beides verursacht schon nach kurzer Zeit Rückenschmerzen, und trotz der unangenehmen Haltung ist es schwierig, das Baby festzuhalten. Zusätzlich dazu benötigen Sie in der großen Wanne auch viel mehr Wasser, das noch dazu schneller wieder auskühlt.

Das Handwaschbecken hat meist die richtige Größe, um ein Baby darin zu baden und gibt Ihnen die Möglichkeit, nach den ersten gemeinsamen Bädern zu entscheiden, ob Sie doch zu einer mobilen Variante, wie einer Babywanne oder einem Badeeimer greifen.

Achtung
Gewöhnliche Haushaltseimer sind keine geeignete Alternative zu Badeeimern, weil sie nicht so stabil sind. Beginnt Ihr Baby zu strampeln, so kann ein Haushaltseimer leicht umkippen.

Reine Nervensache

Für viele Eltern ist das erste Bad eine richtige Herausforderung. Nasse Babys, vor allem wenn sie eingeseift sind, sind sehr glitschig. Viele frischgebackene Mütter und Väter haben daher anfangs Angst davor, dass ihnen die kleinen Würmer aus der Hand rutschen. Versuchen Sie, bei den ersten Bädern zu zweit zu sein. Zu zweit ist man sicherer, der Partner gibt Sicherheit und kann im Bedarfsfall eingreifen.

Gut gerüstet!

Ihr Baby darf im Wasser nie unbeaufsichtigt sein! Bevor es losgeht, sollten Sie daher alles bereitlegen, was Sie fürs Bad brauchen: mindestens ein sauberes und zumindest in der kühleren Jahreszeit angewärmtes Handtuch, einen Waschlappen oder Badeschwamm, eventuell eine ph-neutrale, auf Babyverträglichkeit getestete Seife, alles für einen frischen Windelpopo und saubere Kleidung.

Haben Sie gewusst, ...
... dass der Stuhl von Neugeborenen bis zu 5% Fettanteil hat? Mit reinem Wasser sind Stuhlreste daher oft nur schwer zu beseitigen. Entfernen Sie diese vor dem Baden mit einem Reinigungstuch.

Die richtige Temperatur

Der Raum, in dem gebadet wird, sollte mit rund 23°C angenehm warm temperiert sein. Achten Sie darauf, dass alle Türen und Fenster geschlossen sind und kein Luftzug Ihr Baby auskühlen kann. Bei einer Wassertemperatur von 37 bis 38 °C verliert Ihr Baby am wenigsten Körperwärme. Das Badewasser sollte eine Höhe von rund 12 cm haben.

Achtung
Leeren Sie kein frisches Wasser nach , während Ihr Kind in der Wanne liegt! Babys können sich sehr leicht verbrühen und frieren auch rasch, wenn die Wassertemperatur nicht passt. Wenn die ersten Bäder nicht länger als zehn Minuten dauern, kann das Wasser nicht auskühlen, und auch die Haut Ihres Babys wird nicht zu sehr beansprucht.

Damit es nicht auskühlt, sollten Sie Bauch und Arme Ihres Kindes während des Badens immer wieder mit warmem Badewasser übergießen.

Fest im Griff

Lassen Sie Ihr Baby ganz langsam ins Wasser gleiten und stützen Sie dabei Nacken und Kopf. Liegt Ihr Baby im Wasser, sollten Sie seinen Kopf mit Ihrem Unterarm stützen und es an der Achsel bzw. am Oberarm gut festhalten – so kann es Ihnen nicht wegrutschen, und Sie haben die zweite Hand zum Waschen frei.

Duftender Badespaß?

In den ersten Lebenswochen produziert der Babykörper ungefähr ebenso viel Talg wie ein Erwachsener. Diese Schicht aus Schweiß und Öl schützt die Babyhaut. Mit dem Einsatz von Seife und Badezusätzen sollten Sie daher sparsam umgehen. Ist die natürliche Schutzschicht erst einmal entfernt, trocknet die Babyhaut sehr schnell aus und wird empfi ndlicher. Sollten Sie dennoch Badezusätze benutzen, so achten Sie darauf, dass diese auf Babyverträglichkeit getestet wurden. Grundsätzlich sorgen die Talgdrüsen ihres Babys noch selbst für ein Nachfetten der Haut. Hat Ihr Baby besonders trockene Haut, können Sie unter Umständen auch einen rückfettenden Baby-Badezusatz ins Wasser geben. Manche Eltern schwören auf einen Esslöffel gutes Olivenöl.

Nach dem Bad

Wickeln Sie Ihr Baby nach dem Bad in ein Handtuch mit Kapuze und trocknen Sie es gut ab. Vergessen Sie dabei auch nicht auf die empfi ndlichen Stellen hinter den Ohren, in den Achselhöhlen, zwischen den Zehen und Fingern, in den Leistenbeugen und den Kniekehlen. Um die zarte Babyhaut zu schonen, sollten Sie mit einem weichen Handtuch tupfen und auf keinen Fall reiben.

Achten Sie darauf, dass Ihr Baby während dem Abtrocknen und dem anschließenden Wickeln nicht zu sehr auskühlt. Ein oder zwei Handtuchwechsel können dabei helfen! Babys sind nach dem Bad im warmen Wasser entspannt und oft auch schon ein bisschen müde. Baden, Abtrocknen, Anziehen und anschließendes Füttern bieten viel Gelegenheit zum gemeinsamen Kuscheln. 

Haben Sie gewusst, ...
... dass ein bis zwei Bäder pro Woche bei einem Neugeborenen vollkommen ausreichen. Ein tägliches Bad gefährdet die natürliche Talgschicht. Reinigen Sie Gesicht und Hände Ihres kleinen Lieblings einfach täglich mit einem warmen Waschlappen und achten Sie beim Windelwechsel auf eine gründliche Reinigung des Genitalbereichs.

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