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Zeit für Spiele

Bloß Zeitverschwendung? Weit gefehlt…!

Ein paar Holzstäbchen, ein Getränkebecher, ein Radiergummi: Kinder brauchen außer ihrer Fantasie nicht viel, um sich spielerisch zu beschäftigen. Altersgenossen schaffen es mühelos, sich zu integrieren, während Erwachsene ratlos daneben stehen. Kein Wunder: Die Gesellschaft schätzt Arbeit und so wird das Spielen verlernt.

Fremde Welten

Dabei bieten Spiele wichtige Impulse für die Persönlichkeitsentwicklung. Die ganze Bandbreite menschlichen Verhaltens ist in ihnen enthalten und sie fordern Kreativität und Denkvermögen. Ist das Spiel vorüber, dann verschwindet die Spielwelt einfach – allerdings kann jederzeit „von vorne“ begonnen werden, Ereignisse können wiederholt und neue Wege ausprobiert werden. Persönlichkeitsentwicklung und Spiele stehen in engem Zusammenhang. Im Spiel können Masken aufgesetzt und neue Verhaltensweisen schadlos ausprobiert werden. Denk- und Urteilsvermögen werden gefördert. Das gilt insbesondere auch bei geregelten Spielsituationen mit anderen „MitspielerInnen“, egal, ob es nun ein simples Abfangen oder ein Spiel mit komplexeren Regeln ist. Außerdem beweist die wissenschaftliche Forschung, dass das Gehirn über den Körper lernt – egal, ob das nun Erkenntnisse über die Naturgesetze oder über den eigenen Körper sind. Kinder sind neugierig und experimentieren mit ihrem Umfeld. Das wirft Fragen auf, auf die wiederum im Spiel Antworten gefunden werden.

  • Beim Spielen wird die Persönlichkeit entwickelt.
  • Neue Verhaltensweisen können straflos ausprobiert werden.
  • Regelspiele fördern die soziale Kompetenz!

 

Leben braucht Regeln

Auch soziale Kompetenz wird im Spielen erworben: Meist sind die Spiele eine turbulente Angelegenheit, bei der viel kommuniziert wird. Das fördert den eigenen Umgang mit der Sprache, aber auch das Verständnis: Wie reagieren andere auf das, was ich sage und tue?

Denn obwohl Kinderspiele oft ziemlich chaotisch aussehen, entwickelt sich in Bezug auf Regeln typischerweise rasch eine Eigendynamik. Hierbei lernen Kinder, ihre eigenen Interessen der Gruppe unterzuordnen, aber gleichzeitig auch, wie sie sich selbst einbringen. Oftmals müssen Regeln beim laufenden Spiel neu ausgehandelt werden, wenn z.B.eine unterschiedliche Auffassung darüber geherrscht hat, wie weit sich das Spielfeld erstreckt. Also ganz wie bei uns Erwachsenen – denn auch wir interpretieren oft genug scheinbar eindeutige Aussagen unseres sozialen Umfelds völlig falsch. Bei Brettspielen entfällt dieses Muster: Sie haben ein festgelegtes Set von oft umfangreichen Regeln und sind daher gut geeignet, um abstraktere, logische Fähigkeiten zu schärfen.

Ab einem Alter von etwa fünf Jahren entwickeln die meisten Kinder ein stärkeres Regelbewusstsein, können Aufgabenverteilungen im Spielablauf vornehmen und sind in der Lage, vorteilhafte Spielzüge zu erkennen. Das schärft die Entscheidungsfähigkeiten. Außerdem entsteht eine Wettstreit-Situation, in der man sich weitaus direkter mit anderen vergleichen kann als z.B. beim Laufen über eine Wiese. Dieser Vergleich hilft auch, von den Mitspielern zu lernen und die eigenen Fähigkeiten besser zu verstehen.

Sind Kinder noch nicht bereit für Regelspiele, weil sie z.B. noch nicht verlieren können, dann sollten Erwachsene nie mit Ärger reagieren. Ein lockerer Umgang ist weitaus besser, sonst kann für die Kinder aus dem Spiel schnell eine ernste Angelegenheit werden. Das sollte vermieden werden – denn Ernst ist der erste Schritt, um das Spielen zu verlernen. 

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