bezahlte Einschaltung

ge-halfsize-banner-ani6   

  • Volksschule

    slider uberschrift vs
    Tipps für den erfolgreichen Schuleinstieg, Lernen, Gesundheit und ein positives Familienleben

Drei Viertel der Eltern ...

 

Drei Viertel der Eltern sind „unfreiwillige Nachhilfelehrer“ und müssen mit ihren Kindern am Nachmittag lernen. Die dafür aufgewendete Zeit entspricht fast 50.000 Vollzeit-Arbeitsplätzen.

Zu diesem Ergebnis kommt eine im Auftrag der Arbeiterkammer (AK) erstellte Ifes-Studie, für die 2.760 Haushalte mit rund 4.400 Kindern befragt wurden. Darüber hinaus zahlen die Eltern 126 Mio. Euro jährlich für private Nachhilfe. Am teuersten ist diese in Wien (911 Euro pro Kind jährlich), am günstigsten in Oberösterreich (564 Euro). 13 Prozent der Kinder erhalten schon in der Volksschule außerhalb der Familie private Nachhilfe (acht Prozent bezahlt, fünf Prozent gratis etwa in Jugendzentren oder karitativen Einrichtungen). In der Hauptschule sind es schon 19 Prozent, in der AHS-Unterstufe 24 Prozent, in der AHS-Oberstufe 27 Prozent und in den berufsbildenden höheren Schulen (BHS) 21 Prozent.

In OÖ am billigsten

Die jährlichen Kosten pro Kind, das bezahlte Nachhilfe erhält, betragen in der Volksschule 751 Euro, in der Hauptschule 559 Euro, in der AHS-Unterstufe 796 Euro, in der AHS-Oberstufe 690 Euro und in den BHS 711 Euro. Im Bundesländervergleich ist die private Nachhilfe in Wien am teuersten (911 Euro pro Kind und Jahr über alle Schultypen gerechnet), gefolgt von Vorarlberg (742 Euro) und dem Burgenland (706 Euro). Am günstigsten ist sie in Oberösterreich, wo die Eltern 564 Euro hinblättern müssen.

26 Prozent der SchülerInnen bräuchten Nachhilfe

Insgesamt würden26 Prozent der Kinder private Nachhilfe brauchen - hochgerechnet wären das 310.000 Kinder. 70.000 von ihnen (sechs Prozent) bekommen sie aber nicht, weil es entweder kein Angebot gibt oder dieses zu teuer ist.

AK fordert „Beschleunigung der Schulreform“

Für AK-Präsident Tumpel ist die „alte Halbtagsschule“ an dieser Entwicklung schuld. Die AK fordert unter anderem eine „Beschleunigung der Schulreform“ durch die Einführung einer gemeinsamen Mittelstufe sowie einer fl ächendeckenden Ganztagsbetreuung. 

Weitere Informationen:
www.arbeiterkammer.at
Quelle: apa/red

Kommentar schreiben

Sicherheitscode
Aktualisieren


 irsmyjob banner animated

Free business joomla templates