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Möbel, die wachsen

Groß werden Kinder von ganz alleine – mitwachsende Schulmöbel und Schreibtische mussten erst entwickelt werden.

Rückenschmerzen und Verspannungen sind leider fast schon eine Volkskrankheit geworden. Kein Wunder, denn immer mehr Menschen verbringen viele Stunden vor dem Computer. Spätestens wenn sie das Schulalter erreicht haben, müssen sich auch Kinder an jede Menge Sitzen gewöhnen - auch daheim, denn es sind Hausübungen zu machen oder für Tests und Schularbeiten zu lernen.

Schmerz im Kreuz

Falsche Sitzmöbel und ungeeignete Arbeitstische machen den schlechten Einfluss auf den Bewegungsapparat komplett: Bei herkömmlichen horizontalen Schreib- & Leseflächen wird der Kopf zu weit nach vorne geneigt und die Halswirbelsäule ständig geknickt. Dadurch verkürzen sich die Muskeln, Nackenverspannungen sind die Folge. Die unnatürliche Sitzhaltung kann mittelfristig aber auch Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen und Kurzsichtigkeit verursachen. Gerade Kinder sollten daher regelmäßige Pausen einlegen, um Bewegung zu machen. Optimal eignen sich Ausdauersportarten und Klettern, um die Muskeln entsprechend zu lockern und zu „entkrampfen“, aber auch simples Herumtollen hilft.

Gut gesessen

Neben ausreichender Bewegung ist die richtige Ausrüstung am „Arbeitsplatz“ eine wichtige Maßnahme zur Vorbeugung von Haltungsschäden. Die richtige Höhe für Stuhl, Tisch und Monitor zu finden, ist schon bei Erwachsenen eine kleine Wissenschaft; bei Kindern kommt noch hinzu, dass ein heute passender Tisch in einem Jahr längst zu klein sein kann.

Dafür gibt es individuell einstellbare Möbel. Neigbare Schreibflächen und in der Sitzhöhe verstellbare Sessel gehören hier zur Grundausstattung. Hier sollten weder Stabilität noch Stauraum leiden: Denn niemand will auf einem wackeligen Sessel sitzen, und es muss genug Platz für die Schulmaterialien geben. Im Kinderzimmer erfreuen sich „mitwachsende“ Möbel steigender Beliebtheit. Schöpfen Sie dabei wirklich deren Möglichkeiten aus: ein- bis zweimal im Jahr sollte nachjustiert werden. Bleibt zu hoffen, dass sich die Schulen diesem Trend anschließen und mehr Gelder für adäquate, ergonomisch gute Schulmöbel geschaffen werden. Schließlich muss jedes Kind zumindest laut Schulpflicht 9 Jahre lang die „Schulbank drücken“ – und die sollte nach Möglichkeit „mitwachsen“.  

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