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Konzentration, bitte!

Gerade Kindern fällt es oft schwer, sich auf ihre Aufgaben zu konzentrieren.

Hinsetzen. Aufpassen. Konzentrieren. Eine einfache Aufgabe, der sich viele Kinder heute kaum mehr gewachsen fühlen. Denn Konzentrieren ist anstrengend, und die Dinge, denen man seine Aufmerksamkeit widmen soll, meist langweilig. Die Gedanken schweifen ab, zu ganz anderen Dingen - Freizeitaktivitäten, dem Film von gestern Abend u.v.m. Aber zurück zum Anfang …

Keine „Gabe der Götter“

Konzentration ist etwas, das man lernen kann - und das eng mit Motivation verbunden ist. Viele Schüler kennen das Phänomen: In einem für sie uninteressanten Fach gelingt es ihnen nur selten, sich zu konzentrieren. Aber plötzlich kommt ein Thema auf, das sie spannend finden - und ganz selbstverständlich prägen sich die Worte des Lehrers ein, die Buchseiten werden freiwillig gelesen. Interesse lässt die Hirnaktivität sprunghaft ansteigen.

Konzentrationsförderung

Es gibt einige Maßnahmen, mit denen die Konzentration eines Kindes effektiv gesteigert werden kann. Dabei sollte man keine Wunder von heute auf morgen erwarten, denn auch die Fähigkeit zur Konzentration muss erst einmal gelernt werden. Hier sind ein paar grundlegende Tipps:

  • Struktur : Ein klar strukturierter Tagesablauf hilft bei der Orientierung. Eltern kennen das vom Job: Hat man sich erst einmal darauf eingestellt, fällt es nicht mehr so schwer, zu frühen Zeiten aufzustehen oder an bestimmten Tagen lange zu arbeiten. Für das Kind bedeutet das z.B. die Hausaufgaben immer zu einem bestimmten Zeitpunkt zu machen - aber im Gegenzug auch immer die Lieblingsserie ansehen zu können. Sind dem Kind Pflichten und Aufgaben vertraut, erspart das auch viele mühsame Diskussionen.
  • Ordnung: Stapel von Krimskrams nehmen die Aufmerksamkeit zwangsläufig gefangen, und wenn darin auch noch nach benötigten Materialien gesucht werden muss, verliert man die aktuelle Aufgabe rasch aus den Augen. Ordnung hilft, das Wesentliche zu sehen. Daher kann es auch hilfreich sein, wenn das Lernen strukturiert wird - z.B. indem alle anstehenden Aufgaben wie Prüfungen und Schularbeiten in einem eigenen Kalender festgehalten werden.
  • Der richtige Arbeitsplatz: Schreibtisch und Sessel sollten nicht nur der Größe des Kindes angepasst sein, sondern man muss dort auch ungestört arbeiten können - Fernsehergeräusche von nebenan sind tabu. Außerdem sollte sich das nächstgelegene Fenster nicht in Blickrichtung befinden, denn die Sicht ins Freie lenkt ab.
  • Leistungsbewusstsein: Eltern sind für Kinder ein wichtiger Motivationsfaktor. Sie bewegen sich allerdings auf einem schmalen Grat: Vermitteln Sie Interesse an den Leistungen des Kindes, ohne es bei Misserfolg unter Druck zu setzen. Der Nachwuchs sollte motiviert werden, seine Aufgaben vollständig und gewissenhaft zu erledigen - allerdings ohne, dass man dabei wie ein Gefängniswärter wirkt. Wichtig ist, Bemühungen stets wertzuschätzen, auch wenn die Erfolge anfänglich bescheiden sind - so wird eine Motivationsspirale in Gang gesetzt.
  • Bewegung: Ein klarer Fall: Wenn Kinder nicht still sitzen können, hilft Bewegung. Wer sich erst einmal ordentlich „ausgepowert“ hat, kann Lernen und geistige Arbeit als entspannendes Gegengewicht empfinden – einmal davon abgesehen, dass Sport der Energieversorgung des Gehirns gut tut und man danach deutlich aufnahmefähiger ist.

Besser vermeiden!

Eine Reihe von Faktoren hat erwiesenermaßen negative Auswirkungen auf die Konzentrationsfähigkeit. Dazu zählen beispielsweise:

  • Schlafmangel: In der Wachstumsphase brauchen Kinder bis zu zehn Stunden Schlaf. Wenn Sohn oder Tochter regelmäßig unausgeschlafen sind, sollte versucht werden, die Zeit des Schlafengehens nach vorne zu verschieben.
  • Überforderung: Das Gehirn von Kindern ist nur für kurze Perioden aufnahmefähig. Bei Sechsjährigen sind das etwa 15 Minuten, bei Zwölfjährigen eine halbe Stunde. Um Überlastungen zu vermeiden sind Pausen wichtig - am besten mit Bewegung.
  • Reizüberflutung: Wer gerade einen Zeichentrickfilm mit vielen raschen Bildfolgen und wilden Farben gesehen hat, wird sich danach kaum auf Bücher konzentrieren können. Wenn Vermeidung keine Option ist, dann lautet das Zauberwort Vorausplanung - zuerst die Arbeit, dann der Flimmerkasten. 
  • Reizüberflutung sorgt für Konzentrationsschwächen.
  • Sport und Bewegung wirken sich höchst positiv aus.
  • Bemühen sollte immer honoriert werden - auch wenn Erfolge ausbleiben.
  • Für ausreichend Schlaf sorgen!

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