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Zwanglos lernen

Das Lernpotenzial von Kindern ist groß – aber nicht grenzenlos.

Kinder sind von Geburt an aufnahmefähig für neues Wissen. Allerdings kann von den Jüngsten nicht erwartet werden, dass sie geduldig zuhören, wenn Mami oder Papi ihnen die Feinheiten der höheren Mathematik beibringen möchten. Das menschliche Gehirn ist darauf programmiert, Fähigkeiten zu entwickeln, um sich in der Umwelt zurechtzufinden. Daher profitieren kleine Kinder von abwechslungsreichen Eindrücken, und in dieser Phase der Entwicklung ist es weitaus wichtiger die Basis für das Interesse am Lernen zu schaffen anstatt bereits auf den Nobelpreis hinzuarbeiten. Ohnehin stellen Kinder von sich aus jede Menge Fragen über Gott und die Welt. Eltern sind daher weitaus besser beraten, die Neugierde ihrer Schützlinge zu wecken, anstatt sie ständig ungefragt mit Wissen zu bombardieren.

Jedem sein eigenes Tempo

Wenn die Nachbarstochter schon stolz ihre Lesefähigkeiten demonstriert, während das eigene gleichaltrige Kind in Buchstaben noch sinnlose Schmierereien sieht, dann sehen viele Eltern Feuer am Dach. Mit Fördermaterial soll der scheinbare Vorsprung der Konkurrenz ausgeglichen werden, und für die Auseinandersetzung damit gibt es „Bestechung“ in Form von Süßigkeiten – eine völlig falsche Herangehensweise, meinen Experten. Denn dadurch entsteht lediglich (kontraproduktiver) Leistungsdruck. Vielmehr ist die Grundlage der Lernentwicklung die Beziehung in der Familie: Gerade durch Spielen entwickeln Kinder viele neue Fähigkeiten und erwerben auf Umwegen Interesse an neuen Themen. Wichtig sind auch die Vorbildwirkung und das Verhalten der Eltern: Wer den halben Tag vor dem Fernseher verbringt, darf sich nicht wundern, wenn sein Nachwuchs dieses Verhalten imitiert. Auch der Wert von Kommunikation sollte nicht unterschätzt werden: Dabei wird nicht nur die Sprache geschult, sondern auch die Entwicklung des Gehirns gefördert.

Wer seinem Kind einfach Freiraum zur eigenen Entfaltung bietet und Fortschritte lobt, schafft damit die beste Atmosphäre für’s Lernen - und das macht dann sogar Spaß! 

  • Nicht zum Lernen zwingen, das sorgt für Frust!
  • Kinder haben viele Fragen – Antworten wecken weitere Neugier.
  • Spielen und Sprechen fördern das Lernen!

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