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Entspannt schreiben

Angespannte Schreibhaltung, verkrampfte Hände, fehlerhafte und schwer leserliche Schrift: Für Schüler, Studenten, Eltern und Lehrer ein bekanntes Problem. Neue Umfragen zeigen das Ausmaß: Handschriftliches Schreiben macht fast 80% der Schüler und Studenten europaweit zu schaffen. Wissenschaftler fordern andere Lehrmethoden fürs Schreibenlernen sowie ergonomisch passgenaue Stifte.

Die ersten Schuljahre sind für Kinder eine aufregende Zeit: Endlich geht es los mit Zahlen, Buchstaben und der großen Welt der Erwachsenen. Aber Schreibenlernen kann anstrengend sein. Aus motorischer Sicht ist es ein sehr anspruchsvoller Prozess und ähnlich komplex wie das Erlernen eines Musikinstruments. Für das Kind bedeutet es also nicht nur eine geistige, sondern auch körperliche Herausforderung. Doch viele Schulanfänger sind so konzentriert, dass sie auch den Stift verkrampft zwischen den kleinen Fingern halten.

Sensomotorik-Experte Dr. Christian Marquardt erläutert die Folgen: „Die Hand verkrampft sich und ermüdet schnell. Die Kinder verlieren die Lust am Schreiben und ihre Handschrift wird für Lehrer und Eltern unleserlich“. Forschungen haben bewiesen, dass eine falsche Schreibhaltung bei Kindern schulische Leistungen beeinträchtigen und sogar zu gesundheitlichen Problemen führen kann. „Schreibprobleme werden als Folge von zu wenig Übung oder von feinmotorischen Defi ziten angesehen“, so Marquardt. ... und nicht als Ursache einer falschen Schreibhaltung.

Europaweite Problematik

Dass dies ein größeres Problem als bisher angenommen ist, belegt eine Umfrage in Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Nahezu 80% der befragten Schüler und Studenten hatten beim Schreiben mit der Hand schon einmal leichte Beschwerden, verkrampfte Hände oder erlebten es als schmerzhaft.

Tippen kein Ersatz für die Handschrift

Löst die Tastatur bald auch Hefte und Stifte in der Schule ab? Besser nicht! Ein Verzicht auf Handschrift bei Kindern hätte fatale Folgen. Neueste bildgebende amerikanische Untersuchungen bei Kindern zeigen, dass das Mitgehen der Finger beim Bilden der Buchstaben (Motorik) Denkprozesse fördert.  

Am besten geeignet sind ergonomisch geformte Stifte. Der Stift sollte leicht sein, sich den anatomischen Gegebenheiten der kindlichen Hand anpassen, Griffmulden haben und eigene Rechts- und Linksversionen bieten.

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