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    14 Jahre, bald die Schulpflicht vollendet? Wie soll es weitergehen? Tipps zur Ausbildungs- und Berufsorientierung, Lerntipps,
    Gesundheitstipps für Jugendliche, Erziehungsfragen

Zahnfreundliche Snacks

Kleine Zwischenmahlzeiten sind immer schlecht für die Zähne. Oder?

Haben Sie heute schon ein Stück Schokolade (oder eine andere Süßigkeit) gegessen? Gestern? Innerhalb der letzten Woche? Hätten Sie zumindest einmal mit „Ja“ geantwortet, dann sind Sie in guter Gesellschaft – denn nur jeder Zehnte würde diese Frage verneinen.

Je jünger die Menschen, umso eher greifen sie täglich zum Schokoriegel: Daran ist auch unser Gehirn schuld, denn es sagt uns, dass Süße für Genießbarkeit und hohen Nährwert steht. Leider trifft zumindest Letzteres nicht unbedingt auf die bunten Verführer zu, die im Supermarktregal auf uns lauern. Bekanntlich bringt der übermäßige Verzehr von Süßigkeiten eine Reihe von Gefahren mit sich – Stichwort Übergewicht. Die augenscheinlichste Gefahr ist und bleibt aber Karies.

  • Besser weniger große als viele kleine Mahlzeiten.
  • Milchprodukte wirken remineralisierend.
  • Vorsicht vor gezuckerten Getränken!

Im Augenschein: Der Zahn

Auf Zucker kann und muss nicht vollständig verzichtet werden – und er ist auch keinesfalls alleine für die Entstehung von Karies verantwortlich. Erst wenn der pH-Wert im Mundraum niedrig genug ist, können Plaquebakterien den Zähnen gefährlich werden, indem sie aus Zucker Säuren herstellen. Eigentlich hat unser Körper einen Mechanismus, um damit fertig zu werden: So verfügen unsere Zähne über einen natürlichen Remineralisierungsprozess, der Speichel unterstützt sie dabei. Werden allerdings häufig pH-Wert senkende Zwischenmahlzeiten und Snacks eingenommen, greift dieser Mechanismus nicht mehr, und Karies kann entstehen. Optimal für die Zähne wäre, nur drei große Mahlzeiten am Tag einzunehmen – andererseits wären mehrere kleinere Gerichte wiederum besser für die Verdauung. Was also tun?

Brauche... Knabberzeug...

Bleiben wir realistisch: Wer gewohnt ist, zwischendurch Snacks zu sich zu nehmen, wird sich das nicht so einfach abgewöhnen können. Das muss auch nicht sein, denn kleine Mahlzeiten zwischendurch müssen nicht zwangsläufig schlecht für die Zähne sein. So haben ungesüßte Milchprodukte wie Käse sogar eine durchaus positive Wirkung: Sie liefern Kalzium, der das Zahnschmelz stärkt und Säure neutralisiert. Rohes Gemüse freut nicht nur den Magen, sondern auch die Zähne: Durch die notwendigen Kaubewegungen werden die Beißerchen gesäubert. Eine ähnliche Wirkung entfaltet auch Vollkornbrot.

Auch Obst ist für die Zähne zumeist unbedenklich, mit einigen Ausnahmen: So sollte man statt zur Banane lieber zu Äpfeln oder Birnen greifen. Wer es lieber trocken hat, greift zu Nüssen. Vorteil: Sie sind von ihrer „Snacktauglichkeit“ her ähnlich wie Süßigkeiten und schärfen zusätzlich die Konzentrationsfähigkeit. Aber Achtung: Nüsse haben ganz schön viele Kalorien. Immerhin handelt es sich hauptsächlich um „gute“ mehrfach gesättigte Fettsäuren und die knackigen Mini- Snacks machen auch satt.

Wer einfach nur das Gefühl braucht, auf etwas herum zu kauen, der kann zu Kaugummis greifen: Sie regen die Speichelproduktion im Mund an und wirken reinigend. Allerdings können auch Kaugummis Zucker enthalten. Optimal sind spezielle Zahnpflege- Kaugummis, deren Unbedenklichkeit für die Zahngesundheit bestätigt ist.

Prost!

Karies-Gefahr droht auch aus einer für manche Menschen unerwarteten Ecke: so ist die große Mehrzahl der landläufig erhältlichen Softdrinks als Risiko für die Zähne einzustufen. Auch „zuckerfrei“ ist keinesfalls ein Persilschein, da der pHWert im Mundraum dennoch negativ beeinflusst wird. Zahnfreundliche Durstlöscher hingegen sind Wasser und ungesüßter Tee…. und damit macht der nächste Zahnarztbesuch ja eigentlich fast sogar schon wieder Spaß! 


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