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    14 Jahre, bald die Schulpflicht vollendet? Wie soll es weitergehen? Tipps zur Ausbildungs- und Berufsorientierung, Lerntipps,
    Gesundheitstipps für Jugendliche, Erziehungsfragen

Kinder & Tiere ...

... Freude und Harmonie oder eine explosive Mischung?

Haustiere haben vielfältige positive Wirkungen auf Kinder. Sie sind nicht nur Begleiter und Spielkamerad, sondern vermitteln auch ein Gefühl für Verantwortung und Liebe. Studien belegen außerdem, dass Kinder mit Haustieren kontaktfreudiger sind und Probleme besser bewältigen. Selbst positive Wirkungen auf die Gesundheit wurden nachgewiesen.

Der Wunsch des Kindes nach einem Tier ist meist der Anstoß für die Überlegungen. Bevor ein Haustier aber einzieht, müssen erst einmal ein paar Fragen geklärt sein:

  •  Gibt es überhaupt genug Platz für ein Kaninchen, oder soll es doch lieber ein Hamster sein? Informieren Sie sich über die artgerechte Haltung des Wunschtieres, und beurteilen Sie ehrlich, ob sie Ihren Möglichkeiten entspricht.
  • Besteht eventuell eine Allergie gegen das Tier? Alle Personen, die unter einem Dach mit dem Tier leben, sollten sich (unbedingt im Voraus!) einem Allergietest unterziehen.
  • Besonders wichtig: Wer kümmert sich um Aufgaben wie das Ausmisten des Käfigs, des Katzenklos oder um das Gassi gehen? Dabei auch nicht die Langzeitplanung vergessen: Katzen und Hunde haben eine Lebenserwartung von rund 15 Jahren. Einem Zehnjährigen sollte man solch ein Haustier nur erlauben, wenn man bereit ist, sich später auch selbst darum zu kümmern - denn das Leben von jungen Menschen im Teenager- und jungen Erwachsenenalter ist oft großen Veränderungen unterworfen, zwischen Ausbildung, eigenen Wohnungen, Auslandserfahrungen und ersten Partnerschaften ist dann unter Umständen kein Platz mehr für ein Tier. Es muss auch gewährleistet sein, dass das Kind mit der Aufgabe nicht überfordert ist: Erst ab einem Alter von etwa zehn Jahren schaffen es reife Kids, einigermaßen selbstständig für Tiere zu sorgen. Ob sie bereit für ein Tier sind, kann man auch vorab testen: Schaffen sie es, mehrere Wochen simulierte Aufgaben für imaginäre Tiere zu erledigen (Füttern, Gassi gehen, Streu wechseln...), gibt es grünes Licht.

Wie bereits erwähnt ist nicht jedes Tier für Kinder gleich gut geeignet. Fische sind keine „Kuscheltiere“, mit Vögeln und Reptilien kann wenig „gemacht“ werden. Hunde und Katzen sind vor allem dann eine gute Wahl, wenn sich auch die Eltern solch einen Vierbeiner wünschen. Wirklich „gute“ Haustiere sind Kaninchen und Meerschweinchen, da sie wenig Arbeit machen und man gut mit ihnen spielen und kuscheln kann. Auch Hamster sind klassische „Kindertiere“, allerdings sind sie kurzlebigere Begleiter, und nichts für ungestüme, wilde Kinder.

  • Nehmen Sie nur dann ein langlebiges Tier für Ihr Kind, wenn Sie bereit sind, später selbst dafür zu sorgen!
  • Kinder lehren, wie sie mit dem Haustier umgehen müssen.

Ist das Tier erst einmal im Haus, geht es rund. Den Kindern muss vermittelt werden, wie mit dem neuen Mitbewohner umgegangen werden muss; gerade wenn die Tiere selbst noch jung sind, können sie sonst leicht Verhaltensauffälligkeiten entwickeln, z.B. wenn der Sohn die Katze immer beim Schlafen erschreckt. Daher sollten Sie Ihre Kinder anfänglich immer gut beaufsichtigen, wenn sie sich mit Haustieren beschäftigen - das beugt auch Verletzungen auf beiden Seiten vor. Ebenfalls wichtig ist, auf die Gesundheit der Tiere zu achten (Entwurmen!), da Kinder selten Berührungsängste haben. Aber keine Sorge: Selbst mit dem Hund den Teller zu teilen ist aus hygienischer Sicht kaum ein Problem. 


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