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    14 Jahre, bald die Schulpflicht vollendet? Wie soll es weitergehen? Tipps zur Ausbildungs- und Berufsorientierung, Lerntipps,
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Ärger mit Akne

Wenn das Gesicht zum Schlachtfeld wird: Akne gilt als die häufigste Hauterkrankung in der Pubertät.

Die gute Nachricht zuerst: Gut drei Viertel aller Menschen haben irgendwann in ihrem Leben, zumeist in der Pubertät, mit Acne vulgaris (besser bekannt als Pickel) zu kämpfen. Gefährlich für den Körper ist das nicht, aber für Kids kann die „blühende“ Haut eine ordentliche psychische Belastung sein. Außerdem drohen Narben.

Woher kommt der „Dippel“?

Akne ist keinesfalls eine bloße Folge von schlechter Körperhygiene, wobei starke Wärme oder Verschmutzung ihr Entstehen begünstigen kann. Die wahren Übeltäter sind die männlichen Geschlechtshormone – die auch bei Mädchen vorhanden sind, aber in geringerem Ausmaß. Sie regen die Talgproduktion in der Haut an. Je nach Hauttyp schaffen es die Talgdrüsen nicht mehr, das Hautfett abzuführen – ein „Mitesser“ ist geboren. Damit daraus ein Pickel werden kann, müssen Bakterien im Spiel sein. Sie ernähren sich vom Fett und reizen das umliegende Gewebe, wodurch die typische Entzündung entsteht. Übrigens: Das Ausdrücken der Pickel verschlimmert die Akne nur, und man riskiert Pickelnarben.

Krieg dem Pickel!

Wer zu Pickeln neigt, kann leicht den Eindruck bekommen, gegen die unliebsamen Hauthügel lässt sich ohnehin nichts machen. Falsch: Ein guter Ansatz ist, die Haut zweimal täglich mit einem milden Reinigungsmittel zu waschen, insbesondere wenn man geschwitzt hat. Vorsicht: Nicht zu kräftig rubbeln. Fett- und ölhaltige Kosmetika sind tabu, denn sie verstopfen die Poren. Auch auf Frisuren, bei denen die Haare ins Gesicht hängen, sollte verzichtet werden.

Bei manchen Menschen treten regelrechte „Pickelwellen“ auf. Das hat meist zwei Gründe: Stress und Ernährung. Bei letzterer empfiehlt es sich, den Konsum von Milch und Milchprodukten einzuschränken. Auch exzessiver Zuckerkonsum kann die Entstehung von Akne begünstigen. Im Gegensatz dazu bremst Zink Akne ein: Vorhanden ist der Mineralstoff z.B. in Vollkornprodukten und Eiern. Ebenfalls wichtig: die Aufnahme von ausreichend Wasser. Helfen diese Mittel nicht dabei, die Akne in den Griff zu bekommen, ist auf jeden Fall der Gang zum Arzt anzuraten.

Salben & Co

Eine medizinische Therapie von Pickeln richtet sich gegen die Überproduktion von Hautfett, sowie die Entzündungen und die Verengungen der Talgdrüsen. Meist zeigt sich eine Wirkung erst nach 6 bis 8 Wochen Therapie.

Leichte Ausprägungen von Akne lassen sich meist lokal mit Salben und Lotionen behandeln, möglicherweise werden auch fachkosmetische Behandlungen empfohlen. Bei schwierigeren Fällen wird der Hausarzt eine Überweisung zum Dermatologen vornehmen. Stark entzündete Pickel müssen mit Antibiotika behandelt werden. Diese werden sowohl äußerlich – durch Salben – als auch innerlich – in Tablettenform – verabreicht und müssen konsequent eingenommen werden, da die Bakterien sonst Resistenzen bilden. Für gesunde junge Menschen stellt die Einnahme keine Gefahr dar.

Bei jungen Frauen wird oft auch das Verschreiben der Antibabypille erwogen: Die darin enthaltenen weiblichen Hormone bilden ein Gegengewicht zu der Überproduktion an männlichen Hormonen, die für die Pickel verantwortlich sind.

Hygiene, bitte!

Auch wenn mangelnde Hygiene nicht der Grund für Akne sein muss, so sind manche Jugendliche doch ordentliche Drecksspatzen. Wenn es sich die ersten Pickel im Gesicht gemütlich machen, ist das daher auch ein guter Zeitpunkt, um ein paar Worte über Hygiene zu wechseln. Gut zu wissen ist, dass ein schlechter Geruch typischerweise ein Hinweis auf Bakterien ist – egal, ob er aus der Richtung von Mund, Füßen oder Achseln kommt. Deodorants und Parfums sind kein Ersatz für Hygiene, sondern eine Zusatzmaßnahme. Die Reinigung des Intimbereichs ist vor allem bei Mädchen ein wichtiges Thema: Gerade während der Menstruation ist eine regelmäßige Reinigung des Scheideneingangs mit pH-neutralen Lotions (Apotheke!) angesagt.

Burschen schwitzen meist mehr und sollten sich unbedingt daran gewöhnen, ihre Kleidung (insbesondere Socken/Unterwäsche) täglich zu wechseln, und sich täglich zu duschen – oder zumindest zu waschen. Auch gegen fettige Haare gibt es kein anderes Mittel als Haare waschen – 1x pro Tag ist aber Maximum, sonst werden die Haare geschädigt. Das Tragen von Kopfbedeckungen begünstigt übrigens die Talgproduktion. 


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