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    14 Jahre, bald die Schulpflicht vollendet? Wie soll es weitergehen? Tipps zur Ausbildungs- und Berufsorientierung, Lerntipps,
    Gesundheitstipps für Jugendliche, Erziehungsfragen

Get fit, Kid!

Das Land Niederösterreich hat eine Studie mit dem Titel „Get Fit Kid“ initiiert. Zuständig war das Institut für Präventiv- und angewandte Sportmedizin.

Vorweg: Die Ergebnisse der Studie reißen nicht zu Begeisterungsstürmen hin. Knapp 2.000 SchülerInnen zwischen 9 und 20 Jahren wurden unter der Leitung von OA Dr. Andrea Podolsky vom Landesklinikum Krems zwischen 2008 und 2010 untersucht. Eines der zentralen Ergebnisse: 19 Prozent aller niederösterreichischen SchülerInnen sind übergewichtig, wobei Burschen häufiger betroffen sind als Mädchen. Bereits fast jeder vierte männliche Schüler hat zu viel Gewicht, 9% sind adipös.

In Polytechnischen Schulen, Landesberufsschulen, Handelsschulen, Handelsakademien und Höheren Landwirtschaftlichen Schulen ist der Anteil adipöser und übergewichtiger SchülerInnen übrigens höher als in AHS, HTL und Sportschulen.

Beweg‘ dich!

Während Burschen zwar bewegungsfreudiger sind, machen sie diesen Vorteil durch einen Hang zu ungesunder Ernährung wieder wett – daher sollte die Wichtigkeit einer gesunden Ernährung so früh wie möglich vermittelt werden. Einmal vorhandenes Übergewicht ist kaum mehr behandelbar und bedingt häufig Schäden und Folgeerkrankungen, so die Warnung. Daher kommt der Vorbeugung besondere Bedeutung zu. Hier sind die Eltern gefordert: Denn adipöse Kinder kommen oft aus Familien, in denen die Bereitschaft zur Bewegungsförderung des Nachwuchses gering ist. Orthopädische Auffälligkeiten (X-Beine, Senkfüße & Co) sind bei fettleibigen Kindern übrigens signifikant häufiger. Sie haben auch weniger Kraft, Ausdauer und eine schlechtere Koordination.

Ebenfalls keine Überraschung: Bewegungsunterricht in den Schulen hat eine signifikant positive Wirkung auf das Leistungsniveau der Kinder. Mindestens 3 Stunden soll pro Woche geturnt werden, so die Forderung. Insbesondere Mädchen brauchen besondere Bewegungsförderung, da sie durch die vorhandenen Angebote nicht ausreichend motiviert werden. Das höhere Risiko einer Erkrankung an Osteoporose im Alter verleiht dem zusätzlich Dringlichkeit, denn die Wissenschaft ist sich einig: Besonders in der frühen Pubertät ist der menschliche Körper zum Knochenaufbau in der Lage. Die positiven Auswirkungen sind bis ins hohe Alter messbar.

Träges Landvolk?

Das Bild von sportlichen Landkindern, die auf den Feldern miteinander spielen, hat übrigens ausgedient: Gerade in ländlichen Regionen wird weniger Bewegung gemacht und auch in jungen Jahren schon vermehrt geraucht und getrunken.

An Problemen mangelt es also nicht. Um dem gegenzusteuern, sprechen sich die ForscherInnen hinter der Studie für einen verstärkten „Lebensstil- Unterricht“ aus: Jungen Menschen müsse die Folgen eines ungesunden Lebensstils stärker klargemacht werden. Das betrifft insbesondere auch den Konsum von Alkohol und Zigaretten – tatsächlich schließt die Studie mit dem Satz: „Maßnahmen zur Einschränkung des Nikotinkonsums sind weiterhin dringend erforderlich.“ 

  • Repräsentative Studie unter Kindern und Jugendlichen.
  • Mädchen haben weniger Bewegungsinteresse und müssen daher motiviert werden!
  • Burschen machen eher Sport, ernähren sich dafür ungesünder.
  • In ländlichen Regionen wird weniger Bewegung gemacht!


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