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    14 Jahre, bald die Schulpflicht vollendet? Wie soll es weitergehen? Tipps zur Ausbildungs- und Berufsorientierung, Lerntipps,
    Gesundheitstipps für Jugendliche, Erziehungsfragen

Aller Laster Anfang ...

 

Vom Rauchen und Trinken in jungen Jahren

Für die OECD-Studie „Gesellschaft auf einen Blick“ wurden in 24 europäischen Ländern Mädchen und Burschen zwischen 13 und 15 Jahren zu unterschiedlichsten Themenbereichen befragt. Einer davon: der Alkohol- und Zigarettenkonsum von Österreichs Jugendlichen.

Was die Glimmstengel betriff t, sind Österreichs Jugendliche traurige Spitzenreiter in Europa. 24% der 15- jährigen Burschen und 30% der gleichaltrigen Mädchen haben in den Jahren 2005 und 2006 regelmäßig zur Zigarette gegriff en. Mit diesem Wert haben sie die Nase im Vergleich zu den anderen 23 OECD-Ländern ganz vorne.
Die jugendlichen Finnen folgen uns mit 23%, die zweitplatzierten Mädchen, nämlich jene aus der Tschechischen Republik, liegen mit ebenfalls 23% deutlich hinter den österreichischen Mädchen. Vergleicht man diese Ergebnisse allerdings mit der OECD-Studie aus den Jahren 2001 und 2002, so gibt das Ergebnis dennoch auch Anlass zu ein wenig Freude: Denn im Vergleich ist die Anzahl der jungen Raucher und Raucherinnen in Österreich seither gesunken.
Trotz zahlreicher Komatrinken-Schlagzeilen im letzten Jahr – in der Kategorie „wiederholt betrunken“ führen Österreichs Jugendliche die Wertung nicht an!
Die Burschen liegen mit noch immer beunruhigenden 25% auf Platz 7, Österreichs Mädchen halten mit 21% den fünften Platz. Spitzenreiter sind Großbritannien und Dänemark. Bei den Burschen belegt Dänemark mit 34% Platz 1, gefolgt von Großbritannien mit 32%. Die jungen Vieltrinkerinnen stammen mit 33% aus Großbritannien, Dänemark liegt mit 29% auf Platz 2.

Kritische Stimmen zur OECD-Studie, die vor allem kritisieren, dass viele jugendliche die Fragen zum Teil nicht verstanden hätten, relativieren das Ergebnis zwar ein klein wenig, unbestritten ist allerdings, dass Jugendliche heute früher beginnen, zu legalen Suchtmitteln zu greifen.

Umso wichtiger ist es, so früh wie möglich mit der Erziehung zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Suchtmitteln zu beginnen. Was sich, wenn sich Gruppendruck oder auch mangelnde Perspektiven und Zukunftsaussichten einstellen, sehr schwierig gestalten kann. Wer einen verantwortungsbewussten Umgang mit legalen Drogen nicht nur vom Nachwuchs erwartet, sondern einen solchen auch vorlebt, verfügt diesbezüglich sicher über bessere Karten. 


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