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    Von den Veränderungen des Körpers während der Schwangerschaft, Geburt bis zum 1. Lebensjahr des Neugeborenen.
    Informationen, Tipps, Alltag mit dem Baby Aus einer Partnerschaft wird eine Familie.

Trügerisches Wasser

Im Wasser zu plantschen ist ein Spaß für alle Kinder. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn Pool-Alarm und Schwimmkurs bieten keinen ausreichenden Schutz gegen Ertrinken.

Aus einem entspannten Tag mit der Familie wird ein Alptraum: Die Eltern passen kurz nicht auf – plötzlich ist das Kind untergegangen. Trotz schneller Reaktion kommt jede Hilfe zu spät. Eine schreckliche Geschichte, die sich auch diesen Sommer in Österreich mehrmals ereignet hat. Nach wie vor zählt Ertrinken zu den häufigsten Todesursachen bei Kleinkindern und das nicht nur in der freien Natur, sondern auch in Hallenbädern.

Wenn Kinder ertrinken, dann geht alles schnell. Im Gegensatz zu Erwachsenen, die in Notsituationen meist mehrmals auftauchen, sinken Kinder typischerweise wie ein Stein zu Boden. Sie haben eine andere Verteilung des Körpergewichts und kommen daher durch Zappeln und Paddeln kaum mehr an die Oberfläche. Ab einem Alter von etwa vier Jahren sollten Kinder daher unbedingt Schwimmen lernen (gerade jetzt im Herbst/Winter bieten viele Hallenbäder und Schwimmvereine auch Kinderschwimmkurse an). Schwimmflügel erleichtern zwar den Lernprozess, längerfristig gesehen müssen die Kleinen es aber alleine schaffen. Schwimmreifen & Co sind Spielzeuge und daher ungeeignet. Auch gute Schwimmer sollten nicht unbeaufsichtigt gelassen werden: Erst ab einem Alter von etwa zehn Jahren besteht einigermaßen Sicherheit und auch dann sollte man lieber einmal zu oft nach dem Rechten sehen.

Kleine Lacke, großes Risiko

Was oft nicht bedacht wird: Nicht nur im Schwimmbad lauert die Gefahr. Kinder bis zwei verunglücken am häufigsten in der Badewanne, Ein- bis Dreijährige in Gartenteichen. Auch Brunnen, Biotope oder Fischteiche können für kleine Kinder eine große Gefahr darstellen, da sie weder von ihnen noch den Eltern als Risiko wahrgenommen werden. Die wichtigste Präventionsmaßnahme ist auch hier die Aufsicht. Wenn sich ein in der Badewanne spielendes Kind den Kopf anschlägt und untertaucht, kann binnen kürzester Zeit Lebensgefahr bestehen. Setzt die Atmung aus, kann es im Gehirn aufgrund des Sauerstoffmangels innerhalb von Minuten zu irreparablen Schäden kommen.

Nicht zuletzt sollte den Kindern selbst auch ein Gefahrenbewusstsein vermittelt werden: Wenn es die Risiken richtig einschätzt, kann es sie von vornherein vermeiden. 


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