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    Von den Veränderungen des Körpers während der Schwangerschaft, Geburt bis zum 1. Lebensjahr des Neugeborenen.
    Informationen, Tipps, Alltag mit dem Baby Aus einer Partnerschaft wird eine Familie.

Impfen – eine wichtige Vorbeugung gegen Krankheiten

Impfungen gehören zu den wichtigsten medizinischen Maßnahmen zur Vorbeugung gegen Krankheiten und deren Folgeerscheinungen. Sind viele Personen gegen eine bestimmte Krankheit geimpft, sinkt auch die Ansteckungsgefahr für alle anderen Menschen. Da manche Krankheiten mit zunehmendem Alter schwerer verlaufen, wird empfohlen, möglichst früh mit dem Impfen zu beginnen, um für ausreichenden Schutz zu sorgen, außer es liegt eine Kontraindikation vor.

Wie bei jeder medizinischen Maßnahme gibt es auch bei Impfungen Nebenwirkungen, jedoch meistens nur leichte. Das Risiko einer Impfung liegt weit unter dem zu erwartenden Nutzen (bzw. den möglichen Folgewirkungen durch die Krankheit selbst).

Gratiskinderimpfprogramm im Mutter-Kind-Pass

Das Gratiskinderimpfprogramm wurde vor mehr als 20 Jahren ins Leben gerufen, um allen in Österreich lebenden Kindern bis zum 15. Lebensjahr Zugang zu den für die öffentliche Gesundheit wichtigen Impfungen zu ermöglichen, ohne dass dafür den Erziehungsberechtigten Kosten entstehen. Nur so kann die für einen Schutz der gesamten Bevölkerung notwendige Impfbeteiligung in der Bevölkerung erreicht werden. Die im Programm aufgenommen Impfungen sind einerseits gegen sehr häufig vorkommende Erkrankungen, andererseits gegen seltene sehr schwerwiegend verlaufende Krankheiten gerichtet. Weiters sollen Kinder mit möglichst wenigen Stichen gegen möglichst viele Krankheiten geschützt werden.

Für Babies und Kleinkinder (0–2 Jahre) sind im Gratis-Impfprogramm die in der Tabelle auf Seite 29 angeführten Impfungen vorgesehen. Hier ist es wichtig, in späteren Lebensjahren nicht auf regelmäßige Auffrischungsimpfungen zu vergessen, um den Impfschutz weiter aufrechtzuerhalten!

Nationaler Impfplan: Impfempfehlungen über das Gratiskinderimpfprogamm hinaus

Der Nationale Impfplan enthält die Empfehlungen für alle (auch kostenpflichtige) Impfungen vom Baby bis zum Erwachsenen. Bei den Impfungen, die nicht gratis angeboten werden, muss jeder nach seinem persönlichen Ansteckungsrisiko entscheiden, ob er diesen Schutz braucht oder nicht.

Für Kinder im 1. und 2. Lebensjahr werden neben Meningokokken-C, Varizella und Influenza folgende kostenpflichtige Impfungen empfohlen:

  • FSME
  • Hepatitis A

FSME Frühsommermeningoenzephalitis

Sind Sie mit Ihrem Baby viel in der Natur unterwegs, ist es ratsam, ihr Kind gegen FSME (Frühsommermeningoenzephalitis) impfen zu lassen. In Österreich liegt der Schwerpunkt der Erkrankungen im Osten des Landes, dennoch ist kein Bundesland FSME-frei, daher wird die Impfung für alle in Österreich lebenden Personen empfohlen. FSME wird hauptsächlich durch Zeckenbisse übertragen. Nach einer Inkubationszeit von durchschnittlich 8 Tagen zeigen sich grippeähnliche Symptome, die sich nach einer Symptom freien Zeit von ca. 7 Tagen zu einer Enzephalitis (Entzündung des Gehirns) verschlimmern können. Bei ca. einem Drittel der Erkrankten zeigen sich schwere lang andauernde Folgeschäden.

Für Kleinkinder wird der Beginn der Prophylaxe in drei Grundimpfungen ab dem 13. Lebensmonat empfohlen: Die ersten zwei Teilimpfungen im Abstand von einem Monat, die dritte Teilimpfung ca. 6 Monate nach der zweiten Teilimpfung.

Sollte Ihr Kind trotz aller Vorsichtsmaßnahmen einen Zeckenstich haben, kann notfalls auch danach noch geimpft werden. Vorsicht ist geboten, wenn Ihr Kind gegen Hühnereiweiß empfindlich ist. Bei einer akuten behandlungsbedürftigen Infektion sollte die Impfung verschoben werden.

Hepatitis A

Hepatitis A ist eine durch einen Virus verursachte, akute Entzündung der Leber. Diese Krankheit ist in vielen Urlaubsländern der ÖsterreicherInnen (z.B. im Mittelmeerraum) verbreitet, und wird durch verunreinigtes Wasser oder Lebensmittel übertragen. Diese Erkrankung verläuft nie chronisch, die Schwere nimmt allerdings mit steigendem Lebensalter zu und ist für Menschen mit bereits geschädigter Leber gefährlich. Die Übertragung der Hepatitis-A-Viren erfolgt fäkal-oral (beispielsweise Kot/Urin–Hand– Mund), durch eine Kontaktinfektion oder Schmierinfektion. Da Kleinkinder noch keine Hygienestandards einhalten (können) und damit leichter eine Übertragung möglich ist, wird die Impfung als vorbeugende Maßnahme vor dem Eintritt in Kinderbetreuungseinrichtungen (Kindergarten, Tagesmütter…) empfohlen.

Die Inkubationszeit der Erkrankung beträgt 3–6 Wochen. Nach uncharakteristischen Allgemeinbeschwerden, wie Übelkeit, Erbrechen, Fieber, Müdigkeit kommt es zum Auftreten der Gelbsucht. Bei Kleinkindern kann die Infektion auch ohne Symptome verlaufen.

Die Impfung wird ab dem 2. Lebensjahr empfohlen (2 Teilimpfungen im Abstand von ca. 6 Monaten). Bei vollständiger Grundimmunisierung ist langjähriger Schutz gegeben. 


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