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Schön, aber giftig

Sie bringen bunte Farbtupfer in unser grünes Paradies und erfreuen unser Herz mit ihrer blühenden Pracht. Zum Anschauen sind sie wunderschön, doch sollten wir es dabei auch schon wieder belassen, wenn‘s um Blumen und Sträucher geht, die genauso giftig wie schön sind. Oft reicht schon eine leichte Berührung, und wir haben mit den Folgen zu kämpfen. Ganz zu schweigen, was passieren kann, wenn das Pfl änzchen erst in unseren Magen landet. Damit Sie künftig einen weiten Bogen um die giftigen Gartenbewohner machen können, verraten wir Ihnen, vor welchen Exemplaren Sie sich besonders in Acht nehmen sollten.

Engelstrompete

Diese Pflanze hat eine schier berauschende Wirkung . Geraucht oder als Tee getrunken hebt die Engelstrompete die Stimmung und regt zum Plaudern an. Weniger angenehm die unerwünschten Nebeneffekte: motorische Unruhe und Hektik. Und wer unabsichtlich mal so ein Blatt der Pflanze zwischen die Zähne bekommt, muss mit Gesichtsröte, erhöhtem Puls und erweiterten Pupillen rechnen.

Eisenhut

Er sind zwar lustig zum Anschauen, aber wenn man sich den Eisenhut mal versehentlich einverleibt, ist es aus mit dem Spaß: Er zählt zu den giftigsten Pflanzen Europas. Seine Inhaltsstoffe werden schon über die Haut aufgenommen, was bei zarthäutigen Personen zu Nesselausschlägen führen kann. Gelangt der Eisenhut in den Magen, verursacht er Brennen und Kribbeln, Taubheitsgefühl und Erbrechen. Was nicht heißt, dass er nicht auch seine guten Seiten hat: In der Pharmazie wird vor allem die Wurzel der Pflanze für die Herstellung verschiedenster homöopathischer Medikamente verwendet.

Erdapfelblüte

Der unterirdische Teil dieser Pflanze zählt zu unseren liebsten Beilagen: dem Erdapfel. Was sich über der Erde befindet, ist allerdings nicht so lecker: Verleiben wir uns Blüte oder Blätter der Erdapfelpflanze ein, wird uns mit größter Wahrscheinlichkeit ziemlich übel, wir bekommen Bauchschmerzen und erbrechen.

Fingerhut

Hände weg vom Fingerhut! Er führt nicht nur zu Übelkeit und heftigem Erbrechen, sondern kann auch Herzrhythmusstörungen auslösen. Pharmazeutisch verarbeitet und richtig eingesetzt wiederum zeigt die Pflanze eine positive Wirkung fürs Herz.

Maiglöckchen

Pharmazeutisch verarbeitet und richtig eingesetzt entfalten die Frühlingsboten ihre heilende Wirkung. Gelangen sie allerdings direkt von der Wiese in unseren Magen, sind sie alles andere als gesund: Sie verursachen Übelkeit, Erbrechen sowie Durchfall und können sogar zu Herzrhythmusstörungen führen. Schon manch ungeübter Bärlauchsammler hat versehentlich zu den giftigen Blättern gegriffen.

Goldregen

So hübsch der Goldregen anzusehen ist, so gefährlich ist er: Wie Nikotin wirkt er zunächst anregend, hat er aber erst mal das Zentralnervensystem angegriffen, wird‘s alles andere als angenehm: Es kommt zu Schüttelfrost, Schweißausbrüchen, Schwindelgefühl und Kopfschmerzen bis hin zu Lähmungen und Atemstillstand. Da der menschliche Organismus in erster Linie mit Erbrechen reagiert, kann er sich in den meisten Fällen aber soweit von den Giftstoffen befreien, dass eine tödliche Vergiftung verhindert wird. - Nicht zu verwechseln ist der Goldregen übrigens mit der Forsythie, deren gelbe Blüten nicht in großen Stauden herabhängen, sondern direkt an den Zweigen gen Himmel wachsen.

Oleander

Schon bei kleinen Wunden kann das Gift der Pflanze in die Haut gelangen und dort Reizungen auslösen. Wer an Blättern und Blüten des Oleanders knabbert, bezahlt dies mit Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Krämpfen. Und es kann auch noch weitaus schlimmer kommen: Oleander kann Herzrhythmusstörungen verursachen und die Erregungsleitung am Herzen blockieren, was wiederum zum Herzstillstand führen und tödlich enden kann. Da die Blätter der Pflanze aber extrem bitter schmecken, ist die Gefahr relativ gering, dass Kinder man sie zu sich nimmt.

Tollkirsche

Diese Frucht sieht schon ziemlich giftig aus. Ist sie auch, die Tollkirsche. Im Mittelalter tröpfelte sich frau ihren Saft in die Augen, um die Pupillen zu erweitern, was damals als schön und sexy galt. Wer es nicht lassen kann und von der schwarzen Frucht kostet, wird mit trockenem Mund, geröteter Haut, Halluzinationen und Herzrasen bezahlen. Unser Tipp: Lassen Sie‘s besser, es zahlt sich nicht aus.

Christrose

So unschuldig die weißen Blümlein auch anmuten - wenn wir sie uns einverleiben, rächen sie sich ordentlic h . Die Folgen ihres Genusses: Bauchschmerzen, Kratzen im Mund, Schwindel, Durchfall und Erbrechen.

Eibe

Eigentlich sollten wir von der Farbe der Beeren ja schon vorgewarnt sein: Was mit einem so schönen Rot lockt, kann nicht ganz ungefährlich sein. Tatsächlich führt der Genuss der Eibenfrucht zu Übelkeit, Durchfall, Krämpfen und Mundtrockenheit. Gar nicht so gut! 


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