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    Tipps zu Erziehungsfragen, Lernen & Begreifen, Schulwechsel, Pubertät. Empfehlungen für altersgerechte Freizeitaktivitäten.

Rundum vorgesorgt

Erwachsen werden Kinder ganz von selbst – aber im Hintergrund müssen Eltern viel planen, damit „alles glatt geht“.

Kinder kosten eine Menge Geld. Mit zusätzlichen Ausgaben von über 120.000 Euro müssen Eltern rechnen, ehe der Sprössling seinen 18. Geburtstag erreicht. Bei mehr als einem Kind sinken die Pro-Kopf-Ausgaben: Geht das statistische Bundesamt bei in einem Ein-Kind-Haushalt von 550 Euro an Konsumausgaben aus, sinken diese bei zwei bzw. drei Kindern auf 474 bzw. 452 Euro pro Kopf und Nase. Allerdings: Nicht alle Kids können mit 18 Jahren schon auf eigenen Beinen stehen. Wer sich für eine höhere Ausbildung wie beispielsweise ein Studium entschieden hat, wird aller Wahrscheinlichkeit noch etwas länger auf die elterliche Unterstützung angewiesen sein - insbesondere, wenn ein eigenes Fortbewegungsmittel oder eine Wohnung angeschafft werden muss.

Besser vorgesorgt

Um nicht von den plötzlichen Kosten überrumpelt zu werden, sollten Eltern langfristig planen. Dabei helfen auch Bankinstitute: Sie bieten einige spezielle Produkte für die Kindervorsorge an. Die Auswahl reicht von klassischen Sparkonten mit langer Laufzeit über Sparbriefe/ Sparpläne bis hin zu Fondsoder Aktiensparplänen. Eine gute Alternative ist ein Bausparvertrag, der entgegen seines Namens nicht nur für Bauprojekte sinnvoll ist. Gerade für die Kindervorsorge hat er sich als traditionelle und sinnvolle Sparform etabliert, die noch immer vorhandene staatliche Förderung ist ein zusätzlicher Bonus. Wie so oft gilt: Der Vergleich lohnt sich, denn unterschiedliche Banken bieten unterschiedliche Konditionen, und gerade bei Sparformen über lange Zeiträume können minimale Unterschiede doch spürbar höhere Endbeträge bescheren.

  • Banken: gerade bei langfristigen Sparformen lohnt der Vergleich!
  • Genau informieren, ehe man unnötig doppelt versichert.

Sicher versichert

Auch Versicherungen haben eine Reihe von praktischen Angeboten für an die Zukunft denkende Eltern. Dazu zählt z.B. die Ausbildungsversicherung, die insbesondere die entstehenden Kosten bei späteren Ausbildungen abfangen soll. Neben solchen Kapitalansammlungsversicherungen gibt es auch ein wachsendes Angebot an Versicherungen, die bei möglichen Gesundheitsgefährdungen vorsorgen sollen. Dazu zählen die klassischen Unfall-, Invaliditäts- und Krankenzusatzversicherungen, aber auch Lebensversicherungen. Da die Anzahl der Angebote ein immer schwerer überschaubares Ausmaß angenommen hat, sollte man im Zweifelsfall die Hilfe eines Beraters in Anspruch nehmen - und am Besten schon im Vorhinein genau prüfen, ob die gewünschte Leistung nicht in einer bereits abgeschlossenen Versicherung inkludiert ist.

  • Schutzimpfungen für Kinder: mit dem Hausarzt absprechen!
  • Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet - Vorkehrungen treffen!

Das wichtigste Gut

Es ist nicht alles Gold, was glänzt. So zielen viele Versicherungen zwar darauf ab, die finanziellen Schwierigkeiten, die gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen, abzufedern, aber natürlich ist es Eltern viel lieber, wenn diese überhaupt nicht erst eintreten - denn schließlich ist die Gesundheit weitaus wertvoller als Geld. Zur Krankheitsvorsorge wird daher eine Reihe von Schutzimpfungen für Kinder empfohlen, aber Achtung: Einfach das komplette Programm zu wählen, ist nicht immer sinnvoll, denn jede Impfung ist auch eine Belastung für das Immunsystem. Hausärzte beraten gerne dabei, welche davon unumgänglich sind und welche vielleicht im Einzelfall keinen Sinn machen.

Gesundheitsvorsorge bedeutet aber nicht nur, seine Kinder mit Impfungen vor Krankheiten zu schützen. So werden jedes Jahr in Österreich bis zu 3.000 Kinder im Straßenverkehr verletzt - eine Zahl, die deutlich niedriger sein könnte. Verkehrserziehung spielt eine große Rolle: Kinder sollten nicht auf den Straßenverkehr „losgelassen“ werden, ehe sie nicht ein umfassendes Verständnis für die Verkehrsregeln und ihre Rolle als Verkehrsteilnehmer haben. Erst im Alter von 10 Jahren kann man davon ausgehen, dass Kinder das nötige „Rüstzeug“ mitbringen, um sich im Straßenverkehr richtig zu verhalten. Bis dahin gilt: Den Schulweg gemeinsam „trainieren“, Gefahrenstellen erkennen und gegebenenfalls umgehen, Wege mit öffentlicher Verkehrsanbindung bevorzugen, Kinder auf Zebrastreifen, Ampelfunktionen etc. aufmerksam machen und die einfachen Regeln des Straßenverkehrs immer wieder wiederholen.

Wie man es jedoch auch betrachtet, eines ist sicher: Kinder werden erwachsen. Gut vorzusorgen bedeutet auch, auf Überraschungen vorbereitet zu sein – und wer nicht als Hellseher geboren wurde, holt sich am besten Rat, z.B. bei Freunden oder Bekannten, die schon ältere Kinder haben, oder bei den eigenen Eltern. 

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