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    14 Jahre, bald die Schulpflicht vollendet? Wie soll es weitergehen? Tipps zur Ausbildungs- und Berufsorientierung, Lerntipps,
    Gesundheitstipps für Jugendliche, Erziehungsfragen

Immer lauter!

 

Der Kampf mit den Dezibel

ExpertInnen schätzen, dass der Anteil der Schwerhörigen sich innerhalb der nächsten 20 bis 30 Jahre verdoppeln wird. Dies allerdings nicht aufgrund des steigenden Altersschnittes und dem altersbedingten Nachlassen unseres Hörorgans, sondern vor allem aufgrund des exzessiven und viel zu lauten Hörgenusses Jugendlicher.

Immer mehr Jugendliche leiden an Hörschäden. Waren Hörstörungen bei Menschen unter 25 vor 20 Jahren noch die Ausnahme, so hat heute bereits jeder vierte Jugendliche mit akuten Hörstörungen, wie Rauschen, Knattern oder Pfeifen, zu kämpfen gehabt

.... dass 10% aller Untauglichkeitsbescheide bei der Stellungskommission des Bundesheeres auf Schwerhörigkeit zurückzuführen sind? Damit ist Schwerhörigkeit die dritthäufi gste Ursache für Untauglichkeit.

Die Betreiber von Discotheken oder auch Live-Konzerten unterliegen strengen Aufl agen. Dennoch sind die BesucherInnen oft einem Lärmpegel von 110 oder mehr Dezibel ausgesetzt. Bedenkt man, dass ein Lärmpegel von 100 Dezibel dem Lärm eines Presslufthammers aus einem Meter Entfernung entspricht, so ahnt man, welche Kräfte hier auf unsere empfi ndlichen Hörorgane einwirken.

Noch gefährlicher sind allerdings MP3- Player und Walkmen. Die Höhe des Geräuschpegels, der über die Ohrstöpsel direkt in das Innenohr gelangt und dort nachhaltige Schäden verursachen kann, liegt ausschließlich bei den Kindern und Jugendlichen.

Wird über mehrere Stunden Musik mit mehr als 100 Dezibel gehört, so sind die Hörschäden vorprogrammiert. Neben einer Lautstärkereduktion sollte auf Kopfhörer umgestiegen werden, die das Ohr komplett umschließen.

Beim Auftreten von Hörstörungen, sollte sofort ein Facharzt konsultiert werden. Zumindest in 90% aller Fälle können die akuten Hörschäden bei entsprechender Schonung der Ohren und medikamentöser Behandlung geheilt werden. Allerdings ist auch nach der Heilung Vorsicht geboten.

Denn wer sich einmal einen Hörschaden zugezogen hat, ist besonders anfällig für erneute Verletzungen.

  • 0 bis zehn Dezibel sind fast unhörbar (raschelndes Blatt)
  • 20 Dezibel - kaum hörbar (tickende Uhr)
  • 30 Dezibel - sehr leise (feiner Regen)
  • 40 Dezibel - leise (Aufenthalt im Wohnzimmer)
  • 50 Dezibel - eher leise (normales Gespräch)
  • 60 Dezibel - mäßig laut (Büro)
  • 70 Dezibel - laut (lautes Gespräch in einem Meter Abstand, durchschnittlicher Straßenverkehr)
  • 80 Dezibel - sehr laut (laute Musik)
  • 90 Dezibel - sehr laut (laute Fabrikhalle, schwerer Lastwagen)
  • 100 Dezibel - sehr laut bis unerträglich (Presslufthammer) 
  • 110 Dezibel - unerträglich (Disko, Popkonzert)
  • 120 Dezibel - unerträglich (Düsenfl ugzeug in 50 Meter Abstand)
  • 130 Dezibel - Schmerzschwelle 


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