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Über das Trödeln - wie Kinder Zeit erleben (2)

Pünktlichkeit, Termindruck, Zeitgefühl – für uns Erwachsene ganz normal. Kinder und ihr Erleben von Zeit stellen dabei oft eine Herausforderung dar. Wie wir damit zurechtkommen – und was wir von ihnen lernen können ...

Alle Tage wieder das gleiche Bild: Alle Familienmitglieder machen sich zielstrebig bereit für den Tag, nur das Kind bummelt lange herum, obwohl es in den Kindergarten oder in die Schule muss. Das Resultat: Nicht selten kommt es in diesen Situationen zu Stress und ungeduldigem Verhalten. Denn die Eltern drängen, das Kind wird quengelig und noch langsamer!

„Zeitlos“

Kinder haben noch kein Gefühl für Zeit und Termindruck. Sie leben in gewisser Weise „zeitlos“. Und manche Eltern stellen sich manchmal die Frage, ob ihr Kind denn nicht absichtlich bummelt. Die Antwort ist: Nein. Kinder fühlen sich nicht wohl, wenn ihre Eltern sie hetzen, denn sie haben ein ganz anderes Zeitgefühl als Erwachsene. Sie leben in ihrer Welt, machen sich ihre Gedanken und wenn eine kleine Ameise an der Eingangstür ihren Weg kreuzt, dann ist der Forscherdrang an erste Stelle gerückt... und alles andere muss warten. „Um acht Uhr musst du im Kindergarten sein!“ ist für Ihr Kind eine abstrakte Größe, die es nicht fassen kann. Für Kinder besteht der Tag nicht aus Uhrzeiten, sondern aus Erlebnissen und Ereignissen!

Wenn man als Elternteil angesichts solcher Ruhe manchmal am liebsten „an die Decke gehen will“, hilft es, sich daran erinnern, dass die eigenen Kindertage auch in gewisser Weise zeitlos waren. Die Tage waren viel länger als heute und das Erlebte viel intensiver!

Kinder und ihre innere Uhr

Kinder sind in der Lage, sich voll und ganz in Tätigkeiten zu versenken. Sie richten sich allein nach ihrem Lustgefühl und der eigenen inneren Uhr. Erst zwischen acht und zehn Jahren entwickelt sich allmählich ein Zeitverständnis, wie wir als Erwachsenen es kennen. Haben Sie also Verständnis, wenn Ihr Kind scheinbar gegen ihren persönlichen Terminkalender arbeitet, indem es trödelt. Es macht es – vordergründig - nicht mit Absicht!

Überprüfen Sie Ihren eigenen Terminkalender ...

und den Ihres Kindes. Haben Sie vielleicht wirklich zu viel Zeit fest verplant? Dann wäre es vielleicht sinnvoll, den einen oder anderen Termin zu streichen. Auch sollten Sie Ihr Kind nicht mit zu vielen „fixen“ Terminen einengen. Es braucht „Frei-Zeit“, um sich entfalten zu können, Erlebtes zu verarbeiten und Kreatives zu gestalten.

Wenn Sie einen wichtigen Termin haben, beginnen Sie mit den Vorbereitungen früher, um Ihrem Kind mehr Zeit geben können. Sie werden sehen: Es ist auch möglich, entspannt und zeitgerecht mit Kindern außer Haus zu kommen. Müssen Sie Ihr Kind doch einmal zur Eile ermahnen, dann erklären Sie ihm, warum das jetzt nötig ist.

Denn fest steht: Hat Ihr Kind das Gefühl, dass seine Bedürfnisse von den Erwachsenen nicht berücksichtigt werden, dann ist Boykott angesagt und schließlich geht gar nichts mehr weiter. Damit es nicht soweit kommt, sollten wir Erwachsenen unser eigenes Zeitmanagement hinterfragen und gegebenenfalls verbessern! 

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