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Kinder können eine ganz schöne Herausforderung sein. Wer sagt, dass man sich dabei nicht helfen lassen darf?

Das Konzept, Kinder nicht alleine aufzuziehen, ist nicht neu: Durch alle Epochen hindurch gab es immer wieder unterschiedliche Ansätze, vom „Klassiker“ der Mithilfe der Großeltern über kommunenartige Modelle bis hin zur Nanny. In unserer modernen Zeit ist Kinderbetreuung vielleicht aktueller denn je. Gerade die hohe Zahl an alleinerziehenden Müttern (und Vätern) sowie die Berufstätigkeit beider Elternteile führt immer wieder zur Frage: Wer kümmert sich um das Kind? Problematisch sind meist vor allem die ersten drei Lebensjahre. Aber auch ab dem klassischen Kindergartenalter von 3 Jahren, sollten Eltern einen „Notfallplan“ haben – falls der Nachwuchs krank wird, oder um Ferien zu überbrücken.

Hilfe muss her

Als ersten Schritt sollten Eltern herausfinden, welche Art der Kinderbetreuung sie suchen. Die geläufigsten Wahlmöglichkeiten sind hier Babysitter, Tagesmütter oder Au-Pairs. Als Babysitter engagiert werden meist junge Menschen aus dem Bekanntenkreis oder auch Nachbarn. Sie werden typischerweise eher selten benötigt und die zeitliche Verfügbarkeit steht im Vordergrund. Tagesmütter und Au-Pairs sollten dagegen nach Möglichkeit genauer unter die Lupe genommen werden. Dabei empfiehlt es sich, auf das Bauchgefühl hören, anstatt nur nach den Qualifikationen der potenziellen Betreuungsperson zu gehen. Wichtig sind Übereinstimmungen bei Erziehungsfragen, und natürlich muss genau geklärt werden, welche Aufgaben und Pflichten der Betreuungsperson zufallen. Selbstverständlich sollte natürlich auch das Kind mit dem Menschen harmonieren, der auf ihn achtgibt.

Gute Betreuung kostet Geld

Grundsätzlich gibt es kein Gesetz, das vorschreibt, wie viel ein Babysitter oder eine Tagesmutter kosten darf. Im Durchschnitt bewegt sich der übliche Stundenlohn aber zwischen 8 und 10 €. Sowohl Babysitter, Au-Pairs als auch Leihomas müssen Kurse absolvieren, in denen Wissen über Kinderbetreuung und Erste Hilfe vermittelt wird. Au-Pairs sind meist junge Frauen und Mädchen (männliche Au-Pairs sind deutlich seltener) aus dem Ausland, die die Sprache und Kultur des Gastlandes kennenlernen möchten. Sie erhalten Verpflegung und Unterkunft bei einer Gastfamilie und übernehmen dafür die Kinderbetreuung. Auch eine geringfügige Mithilfe im Haushalt ist Usus. Das früher übliche „Taschengeld“ für Au-Pairs ist nun gesetzlich geregelt: Es gilt der Mindestlohntarif von 374,02 € pro Monat, ausgegangen wird von einer Wochenarbeitszeit von 20 Stunden. Au-Pairs werden von Vereinen an die Familie vermittelt, der Aufenthalt dauert meist zwischen 6 und 12 Monaten. Für Kinder kann die Betreuung durch Au-Pairs eine wertvolle Erfahrung sein, da sie einerseits einen frühen Zugang zu anderen Kulturen und Ansichten darstellt, und darüber hinaus auch Sprachkenntnisse vermittelt werden können.

Steuerliche Vergünstigungen

Bei den entstehenden Kosten für die Kinderbetreuung springt der Staat in die Bresche: Insgesamt können die Kosten für Kinderbetreuung um bis zu 2.300 € pro Kind abgesetzt werden, die besuchte Kinderbetreuungseinrichtung kann sowohl öffentlich als auch privat sein, sofern die landesgesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Auch die Betreuung durch pädagogisch qualifizierte Personen ist zulässig. Zusätzlich können Alleinerziehende die Betreuungskosten für Kinder bis 10 Jahre als sonstige außergewöhnliche Belastungen im Selbstbehalt geltend machen.

Voraussetzung ist das Beziehen von Kinderbeihilfe für mind. 6 Monate pro Kalenderjahr, bzw. mehr als 6 Monate Anspruch auf Unterhaltsabsetzbetrag. Zu Beginn des Veranlagungsjahres darf das Kind das 10. Lebensjahr nicht vollendet haben (Ausnahme: Kinder mit erheblichen Behinderungen). 

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